Blog-Zug

Mittwoch, 23. Mai 2012

Der Zusammenhang zwischen Kaffeemaschine und Linienbus

Ja, die Woche ist um und da sind wir wieder. Eine Woche mag lang erscheinen, aber leider fehlt mir die Zeit für einen täglichen Beitrag. Und trotzdem bekomme ich mit dem Wort "Zeit" die Kurve zum heutigen Blog.
Zeit und die Kaffeemaschine. Wie war das damals, als wir den Kaffee noch per Hand aufgeschüttet haben? Na? Wer kann sich erinnern? Ein Plastikaufsatz, in den eine Papiertüte gesetzt wurde, dann Kaffeepulver hinein und mit nicht mehr ganz sprudelnd kochendem Wasser aufgefüllt - mmmm!!! Sonntags war der "Filter" aus dem guten Porzellan an der Reihe, aber IMMER nahm Oma die guten Filtertüten in der rot-grünen Verpackung. Und später, als ich eine kleine Junggesellenbude hatte, schwor mein damaliger bester Freund, den ich schon aus der Schule kannte und der mittlerweile mein Nachbar war, auf die Zugabe einer Prise Zimt.

Damals wie heute wurde der fertige Kaffee in eine Thermoskanne umgefüllt - früher, weil der Kaffee in der guten Aufbrühkanne nicht heiß blieb, heute, weil Kaffee nach einer Stunde auf einer heißen Automatenplatte einfach nicht mehr schmeckt. Wobei ich aus Erfahrung sagen kann, dass Kaffee aus einem Billig-Handfilter ein ganz anderes Aroma entfaltet als aus einem Hightechkaffeevollautomaten.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Haushaltsgeräte - heute: Die Waschmaschine

Ich möchte mich dem geneigten Leser in meinen künftigen Blogs und Posts vor allem als Hilfe reichende Stelle anbieten, unter anderem auch dahingehend, was den Umgang mit technischen Errungenschaften des täglichen Lebens angeht. Insofern werde ich mich in den ersten Teilen meiner Serie den Haushaltsgeräten widmen.
So werde ich mich heute mit einer der ältesten Erfindungen der zivilisierten Neuzeit befassen: Der Waschmaschine, oder, wie man das Gerät auch gerne nennt: den Waschvollautomaten.

Genaugenommen gab es das Gerät bereits in der Antike. Zeichnungen in verschiedenen Höhlenmalereien lassen darauf schließen, dass es bereits den Ureinwohnern Mittel- und Westeuropas durchaus geläufig war, die Sauberkeit von zu tragender Wäsche durch immer gleichbleibende Automatismen sicherzustellen. So wurden beispielsweise in einer unter dem Vereinsheim von "Knorker Frauenchor" vor circa 20 Jahren entdeckten urzeitlichen Höhle Malereien gefunden, die darauf schliessen lassen, dass schon rund 4000 b.c. den damaligen Bewohnern dieser Region klar war, wie man eine gewissen Regelmäßigkeit in den durchaus notwendigen Tagesablauf mit einer klar strukturierten Vereinfachung der anfallenden Arbeitsabläufe unterbringen konnte. Als kleine Erklärung nebenher: "Knorker Frauenchor" hat sich im Raum Rheda-Wiedenbrück bereits Anfang der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts als modern orientierter Sanges- und Strickclub etabliert. Ob ein Zusammenhang zwischen der Position des Vereinsheims und der sich direkt darunter befindlichen Urzeithöhle besteht, lässt sich nur vermuten.
Wie aber ist nun eine Verbindung zwischen den Höhlenbewohnern und der heutigen Hausfrau mit den wachsenden Anforderungen in einer auf Karriere basierten Gesellschaft herzustellen?